„Ich trau meinen Augen nicht“

…das habt ihr sicherlich auch schon mal gesagt, wenn ihr von etwas sehr überrascht seid.

Dass dieser Ausspruch auch wörtlich zu nehmen ist, zeige ich euch hier. Wenn man seinen Augen nicht immer glauben kann, nennt man das auch „optische Täuschung“.

Da ist die Sache mit dem Nah und Fern: Wenn etwas weit weg ist, wirkt es klein und wird immer größer je näher wir kommen.

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Und dann ist da noch die Sache mit dem Mond!

Der ist ja auch immer gleich groß. Aber manchmal,wenn er knapp über dem Horizont (= Linie, an der Himmel und Erde zusammentreffen) steht, wirkt er riesig. Und wenn er hoch am Himmel steht, sieht er klein wie ein Tennisball aus.

Foto: Jörg Brinckmann/pixelio

Foto: Jörg Brinckmann/pixelio

Aber wenn wir an unser Experiment denken, müssten nicht eigentlich nahe Dinge groß und ferne klein wirken? Wie kommt das?

Daran ist unser Gehirn Schuld. Das liegt eben daran, dass beim Blick zum Horizont noch so viel dazwischen ist wie zum Beispiel Häuser, Bäume oder wie auf dem Foto ein Boot. Das heißt, der Horizont erscheint weiter weg.

Unser Gehirn sagt sich unbewusst: „Moment, der Mond ist ja jetzt weit weg. Das muss ich berücksichtigen, wenn ich überlege, wie groß er ist.“ Also meldet er unserem Verstand: „Du, dieser Mond da hinten, der ist so weit weg. Da muss der doch schon ganz schön groß sein“. Und genau so entsteht diese Täuschung, dass der Mond am Horizont so riesig erscheint.

Sehen wir den Mond dagegen am leeren Nachthimmel, fehlen uns Vergleichsgegenstände. Unser Gehirn sagt dem Verstand , der Mond sei näher und damit entsprechend kleiner.

Total spannend, oder? Hier noch ein Beispiel:

Ich sehe was Rubin Kelch

Seht ihr Gesichter oder einen Kelch? Es kann beides sein! Das kommt daher, dass wir hier nicht eindeutig sagen können, was als Hintergrund und was als Figur wahrgenommen werden soll.

Und es gibt noch viel mehr Spannendes! Meldet euch an und erlebt in vielen Experimenten und Spielen wie das Sehen funktioniert!

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